Business Process Management: Strohfeuer oder Ernst?
Seit seinem Eintritt in den Konzern 1993 leitet Laurent Großprojekte und Programme zur Definition und Positionierung von Produkten und Dienstleistungen am Markt. Sein Tätigkeitsfeld umfasst außerdem die Strukturierung von Geschäfts- und IT-Prozessen sowie die Leistungsverbesserung von kleinen und großen Firmen, darunter SFR, Orange, French National Railways (SNCF – Nationale Französische Bahn), Alstom Transport, Eurotunnel und Peugeot SA.
Seit zwei Jahren beschäftigt sich Laurent als Practice Manager BPM mit der Entwicklung und Durchführung von Business Process-Managementpraktiken und -lösungen.
Viele IT-Lösungen dienen der Verbesserung und Steigerung der Leistungsfähigkeit von Unternehmen sowie ihrer Geschäftsprozesse und Dienstleistungen. Was genau umfasst Business Process Management (BPM)?
BPM ist eine Zusammenstellung von manuellen oder automatischen Methoden und Tools zur Identifizierung, Entwicklung, Dokumentation, Messung, Verwaltung, Überwachung und Verbesserung von Prozessen und Aktivitäten.
BPM-Lösungen haben den Zweck, Aktivitäten, Prozesse und Abteilungen zu strukturieren, sowie ihre Effizienz und Flexibilität zu steigern, damit sie strategische Leistungsziele erreichen.
Die Umsetzung von BPM-gestützten Prozessen eignet sich zudem sehr gut, Mitarbeiter zu stärken und Kundenzufriedenheit zu steigern.
Firmen verwenden Prozessmanagement und den Geschäftablauf unterstützende IT-Systeme seit Jahren. Ist BPM nur ein weiterer Marketing-Begriff oder wirklich ein neuer Ansatz?
BPM bedeutet einen wirklichen Wandel der Unternehmenskultur. Im Mittelpunkt stehen Aufbau und Straffung von End-zu-End-Prozessen; BPM soll Unternehmen helfen, zusammenzuarbeiten, Dienstleistungen reibungs- und nahtlosen zu erbringen und die Erwartungen ihrer Kunden zu erfüllen.
BPM ist die Nutzung von Best Practices in Prozessdesign und -management sowie neuer IT-Technologien, wie z.B. Webdienste, serviceorientierte IT-Lösungen, Lösungen für gemeinschaftliches Arbeiten usw. Dies ist eine neue und agilere Art, Prozessmanagement umzusetzen und dabei bestehende IT-Software und Datenbanken zu nutzen.
Gibt es einen bedeutenden wirtschaftlichen Nutzen, der Firmen vom BPM-Ansatz überzeugen kann?
„Die Steigerung der Kundenzufriedenheit erfordert häufig die Überarbeitung von Prozessen und die Steigerung der Servicequalität (SLA + OLA), angefangen beim Auftragseingang über Lieferung bis hin zu Rechnungsstellung.
Hier kann BPM Reaktionszeiten verkürzen, Aktivitäten effizienter gestalten, Leistungen steigern sowie Kosten und Verzögerungen reduzieren. BPM ist zudem ein „sauberer” Ansatz zur Einführung und Einhaltung von Standards und Referenzrahmen wie ISO 9001, ISO 27000 – logische Sicherheit, ITIL, COBIT, Datenschutzrichtlinien, das Sarbanes-Oxley-Gesetz, Risikomanagement und interne Kontrollmechanismen.
Altran ist als europäischer Marktführer im Bereich Technologie und IT-Consulting bekannt. Wodurch hebt Altran sich von anderen Anbietern in Bezug auf operatives und maßgeschneidertes BPM ab?
Jahrzehnte lang hat Altran seine Kunden auf unterschiedlichen Organisationsebenen und bei einer Vielzahl von Aktivitäten und Projekten unterstützt.
Unsere tiefgreifenden Fachkenntnisse in Verbindung mit praktischer Erfahrung versetzen uns in die Lage, realitätsnahe, wertschöpfende BPM-Projekte zu gestalten.
Dieser pragmatische Ansatz kann schnell umgesetzt werden und hilft unseren Kunden bei der Erreichung ihrer Ziele mit Kapitalrenditen von bis zu 20 %.



